Frequenz
**Friends to Lovers** · Berlin-Kreuzberg, Gegenwart — ein kleines Tonstudio im Hinterhof
**Friends to Lovers** · Berlin-Kreuzberg, Gegenwart — ein kleines Tonstudio im Hinterhof
**Hurt/Comfort** · Essen-Rüttenscheid, Frühling, Gegenwart
**Rivals to Lovers** · Berlin-Neukölln, Frühjahr, zwei konkurrierende Tattoo-Studios in derselben Straße
**Enemies to Lovers** · Norddeutsche Küste, ein verfallenes Fischrestaurant, Spätherbst
Ich sitze an einem Tisch. Der Tisch ist real, aus Eichenholz, in Süddeutschland gefertigt vor wahrscheinlich vierzig Jahren. Auf dem Tisch steht ein Bildschirm. Im Bildschirm läuft ein Programm, das man vor zwei Jahren noch nicht hatte. Wenn ich dem Programm einen Satz schreibe, antwortet es. Wenn ich ihm einen
Im Frühjahr 2015 fuhr ich mit dem Fahrrad über die Kennedybrücke in Hamburg, als mein Körper aufhörte, mir zu gehorchen. Ich war nicht in der Praxis, ich war auch nicht im Dienst. Ich war auf dem Weg zu einem Buchladen am Mittelweg, um ein Buch abzuholen, das ich vorbestellt hatte
Was Sie hier lesen, sind Auszüge aus meiner Welt-Bibel — den Notizen, die ich neben den Heften führe, damit die Welt konsistent bleibt. Sie erscheinen nicht im Heft selbst. Sie sind das, was unter der Erzählung lebt. — Aron Falkenthal Erster Eintrag — Goldsalz Goldsalz ist ein goldenes Pulver, das in der Dunkelheit
Kapitel 1 — Die Datteln (Auszug) Die Datteln waren frisch. Vier Körbe, drei Drachmen pro Korb, aus Cethyra geliefert in der vergangenen Nacht — eine Sondereinfuhr, die der Erzkanzler selbst genehmigt hatte. Sie lagen auf einer flachen Silberschale zwischen den Brotkörben und den drei Krügen Saldoré-Wein, die jeden Morgen im Frühstückssaal des
Ich schreibe Ihnen aus einer Welt, die es nicht gibt — und die mich gleichwohl seit zwei Jahren beschäftigt, als wäre sie eine, die ich besucht hätte. Sie heißt nicht. Geografen geben ihr keinen Namen. Die Bewohner nennen die ihnen bekannte Welt einfach die Welt, und alles, was darüber hinausgeht, ist
Ich habe lange gezögert, ob die Welt noch ein Magazin braucht. Es gibt schon viele. Manche sind glanzvoll, manche bescheiden, manche schreien einen an, sobald man die Seite öffnet, manche tun so, als seien sie Freunde, obwohl sie einen verkaufen wollen. Ein neues Magazin in dieses Gewimmel hineinzustellen ist eine